Sie wurde am Abend von einer Polizeibeamtin vernommen, bei der ich neben meiner Tochter sitzen durfte. Sie unterschrieb ihre Aussage und wir gingen wieder heim. 3 Tage später kam ein Anruf sie sollte nochmals zur Polizei kommen. Dies taten wir auch und dort begann etwas Unfassbares. Sie wurde nochmals von einer anderen Polizistin vernommen und musste alles nochmal erzählen. Während der Vernehmung wurde insgesamt 5 mal nachgefragt, ob dies wirklich passiert wäre, oder ob sie nur Angst vor ihren Eltern hätte, weil sie zu spät nach Hause kam (was absoluter Blödsinn ist). Der Polizei war bereits zu diesem Zeitpunkt die Untersuchungsergebnisse der Klink bekannt. Ich wurde separat vernommen, was sie mir von der Tat erzählte musste ich Aussagen. Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, wie meine Tochter zusammenbrach. Wir gingen wieder heim und ich rief nach 2 Tagen bei der Polizei wieder an, ob die Ermittlungen was ergeben hätten und es wurde mir gesagt, dass ich oder meine Tochter darüber keine Auskunft erhalten könnten. Daraufhin nahmen wir uns einen Anwalt. Wobei wichtig ist zu wissen, das Sexualdelikte nicht versichert sind, man zahlt den kpl. Anwalt selbst. Wir gingen also zum Anwalt, bei der Sie nochmal alles erzählen musste und sie brach immer mehr in sich ein. Nach allem was mir heute bekannt ist, würde ich auf keinen Fall ohne Anwalt zur Polizei gehen. Man hat RECHTE, die einem keiner sagt!
1. Niemals ohne Anwalt eine versuchte Vergewaltigung anzeigen!
2. Man muss nur 1x bei der Polizei aussagen und sollte darauf bestehen dies sofort auf VIDEO aufnehmen zu lassen und die Frage ist das wirklich passiert darf nur 1x gestellt werden. Das Video ist sehr wichtig, denn wenn der Täter gefunden wird kann man dem Opfer ersparen vor Gericht auszusagen und muss auch dem Opfer die Gegenüberstellung nicht mehr antun.
3. Es steht einem eine Psychologin zu. (Bei uns hieß es auf die Frage, ob wir Hilfe bekommen: Die Dame ist für 4 Wochen in Urlaub)